Wie ein Kind im Süßigkeitenladen

Lernen ist etwas tolles. Besonders, wenn man das lernen kann, was man möchte/wofür man sich interessiert. Ich entdecke nun täglich Dinge, mit denen ich vorher noch nicht so intensiv in Kontakt gekommen bin. So vorteilhaft Spezialwissen sein mag, auf Dauer führt es wohl zur Isolation und Betriebsblindheit. Was natürlich nicht bedeutet, das es schlecht ist ein persönliches Steckenpferd zu haben, aber wer rastet der rostet – auch im Kopf.
Daher nutze ich nun ganz intensiv meine wenige Freizeit, um meine Gelenke wieder etwas mehr zu ölen und besser für meine zukünftigen Ideen und Aufgaben gerüstet zu sein. (Zugegeben, das fällt bei dem sommerlichen Wetter mit 30 Grad nicht immer leicht, aber was muss, das muss 🙂 )
Meine Aufmerksamkeit gilt dabei Technologien und Tools, die ich aktuell für die Umsetzung einer Idee benötige, die für viele Entwickler jedoch nicht unbedingt neu sind. Für mich aber schon. Und so stehe ich da mit glänzenden Augen und möchte wie ein kleines Kind im Spielwaren- oder Süßigkeitenladen alles anfassen und ausprobieren. Um nur einige wenige aufzuzählen: Zend Framework, jQuery, Doctrine, mongoDB… das sind im Moment meine Bonbons bzw. dem Wetter angepasst => meine Eiskugeln. Leider geht mir das alles viel zu langsam: gute Quellen suchen, lesen, ausprobieren, lesen, neue Quellen suchen, lesen… Das ist wie mit angezogener Handbremse fahren.
Bei wem kann ich einen SD-Kartenleser zum Implantieren hinterm Ohr bestellen? Schon seit Jahren warte ich auf diese Erfindung, um den Lernprozess des Menschen zu optimieren. Ich würde mir ein Buch nach dem anderen laden, jedes Tutorial kopieren und dann sofort loslegen. Mit dem unglaublichen Wissen wären der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt. Fetzt!

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