Adobe FlashBuilder 4 unter Ubuntu 10.10

Lange habe ich den Absprung von Windows versucht. Mehrfach habe ich es mit einem sanften Umstieg über eine Virtual Machine probiert oder habe Linux parallel installiert. Schnell setzten die Installationen Staub an. Immer gab es Gründe dann doch bei Windows zu bleiben. Manches läuft einfach nur unter Windows oder funktioniert dort noch besser. Skype 2.1 beta unter Ubuntu ist zum Beispiel so ein Wackelkandidat, der einfach immer wieder hängt ohne dass man es sofort bemerkt – abgesehen von der digitalen Ruhe ;-). Da hilft oft nur noch Gewalt.

Nun habe ich vor kurzem einen neuen Anlauf genommen und mir Ubuntu auf dem Notebook installiert. Bisher bin ich auch sehr zufrieden (mal abgesehen davon, dass ich mir bei der Installation meine Partitionstabelle zerschossen habe).
Ein letzter Anker im Windows-Universum ist bisher immer der Flash Builder von Adobe gewesen. Die IDE ist zum Entwickeln von Flash/Flex-Apps einfach sehr gut, aber es gibt keine Linux-Version. Heute habe ich aber den Anker gelichtet! Es gibt hier ein Projekt, welches den Flash Builder portiert hat. Die Installation ist super einfach und funktioniert fast reibungslos. Neben dem Flex SDK muss lediglich das FlashPlayerDebugger-Plugin noch von Hand heruntergeladen, entpackt und an den richtigen Ort kopiert werden. Das richtig Ziel findet man, indem man einfach mit locate nach libflashplayer.so sucht. Wahrscheinlich ist es /usr/lib/flashplugin-installer/. Wenn man alles wie hier bzw. hier beschrieben wird, gemacht hat, dann kann man den Flash Builder so benutzen, wie man es unter Windows auch tut.

Ich bin gespannt, ob das auch so bleibt 🙂

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