Am Ende zählt was bleibt

Alex bei DRadio Wissen Letzte Woche habe ich eine nette Anfrage von Daniel Fiene bekommen, ob ich nicht Lust hätte für DRadio Wissen etwas zum Thema „Der Tod und das Netz“ zu sagen. Er ist auf netzwertig.de auf mich aufmerksam geworden und hat dort von meinem ersten Projekt life-after.me erfahren. Da mich das Thema immer noch sehr beschäftigt und ich weiterhin daran glaube, dass solch ein Portal wie wir es damals geplant haben, erfolgreich sein kann, habe ich nicht lange gezögert und Daniel zugesagt. Und so durfte ich das erste Mal in meinem Leben „on Air“ gehen.

Anfangs noch etwas aufgeregt, vergaß ich recht schnell, dass eventuell ein paar Leute die Sendung verfolgten und dies keine gewöhnliche Plauderrunde war. Eine Stunde erschien mir am Anfang noch recht viel Zeit, doch weit gefehlt. Mit dem Thema hätte man durchaus noch weitere Stunden füllen können. Es gäbe einfach zu viele Aspekte, die beleuchtet werden könnten. Es konnte im Prinzip nur ein kleiner Teil davon diskutiert und ein Einstieg in das Thema ermöglicht werden. Die Moderatoren haben dazu eine sehr angenehme Gesprächsatmosphäre geschaffen und trotz des auf den ersten Blick ernsten Themas den Humor nicht außen vor gelassen 😉 Ich fand es wirklich sehr interessant und es hat mir viel Spaß gemacht.

Den Online-Talk gibt es auf der Seite von DRadio Wissen zum Nachhören.

Was ich auf jeden Fall für mich mitgenommen habe, ist die Tatsache, dass die Gesellschaft mittlerweile etwas offener mit dem Thema „Tod“ umgeht und Angeboten wie life-after.de etwas aufgeschlossener gegenübersteht. Deutlich wurde in dem Gespräch aber auch, dass die bisherigen Portale und Netzwerke, wie sie zum Beispiel auf deutsche-startups.de aufgezählt wurden, den tatsächlichen Bedürfnissen der Nutzer nur teilweise gerecht werden – vor allem was die Gestaltungsmöglichkeiten und die umfassende Rechteverwaltung angeht. Außerdem gibt es noch unzählige auch rechtliche Fragen, die offen bleiben.

Wer weiß…vielleicht kommt die Zeit von life-after.de ja noch. Totgeglaubte leben ja bekanntlich länger 😉

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