The One I’ve been waiting for? – Teil 3, die Kamera

Das HTC One X ist nun seit ein paar Wochen mein ständiger Begleiter. Ich habe ja einen Auftrag im Rahmen des Produktests von trnd.com 😉 Handys sind ja schon seit geraumer Zeit fast ein Ersatz für die Digitalkamera. Sie werden immer hochauflösender und schneller und bieten etliche Zusatzfunktionen. So habe ich mir auch die Frage gestellt: Braucht man neben dem HTC noch eine richtige Knipskiste?

Was bei der ersten Benutzung der Kamera sofort auffällt: sie ist unglaublich flink! Die App startet sehr fix und die Auslösezeit ist sehr gering. Auf der Webseite von HTC steht ein Wert von 0,7 Sekunden bis zum ersten Bild. Das kann durchaus hinkommen. Zwischen meinem HTC Desire und dem One X liegen hier Welten.

Das erste Testfoto.

So macht das Knipsen wirklich Spaß! Spaß machen auch die verschiedenen Filter, die das HTC mitbringt. Wie sinnvoll diese sind, soll jeder für sich entscheiden, da sie mit einfachen Bildbearbeitungsprogrammen leicht nachgemacht werden können und man so das Originalbild noch hat. Für einen schnellen Schnappschuss, den man gleich im Netzwerk seines Vertrauens verbreiten will, sind die Filter super.

Die Kamera-App bringt nette Filter mit.

Beeindruckend sind auch die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten der Kamera. Egal ob ISO, Weißabgleich, Auflösung oder Seitenverhältnis – alles kann man manuell einstellen, wenn man möchte.

Das Original...

...mit Sepia-Filter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es war stockdunkel! Die LED sorgt für nötiges Licht.

 

Es werden aber neben dem Automatikmodus noch andere Presets wie HDR, Panorama, Porträt, Landschaft, Geringes Licht… mitgeliefert. Die Ergebnisse können sich überwiegend sehen lassen.

Problematisch wird es wie bei allen Handys, wenn die Lichtverhältnisse schlecht sind. Die LED ist aber ordentlich hell und das reicht, um ein paar Schnappschüsse zu machen. Allerdings muss man die Hand schon sehr ruhig halten, da das Bild sonst schnell verwackelt.

 

 

 

Definitiv durchgefallen ist die Frontkamera. Die reicht leider wirklich nur zum Skypen oder ähnlichem. Richtige Bilder kann man damit nicht machen, weil alles viel zu sehr verrauscht und die Farben zu blass wirken. Das ist sehr schade, da es sehr schwer ist, Fotos von sich selbst zu machen. Es gibt leider keinen Hardware-Knopf am Gerät, der als Auslöser dienen kann. Bei dem Versuch sich mit der Hauptkamera zu Fotografieren bricht man sich dann fast den Finger, um die richtige Stelle auf dem Bildschirm zu treffen 😉

Frontkamera

Die Frontkamera überzeugt nicht.

So sollte das eigentlich aussehen...

Neben normalen Fotos kann man mit dem HTC One X natürlich auch Videos aufnehmen. Und das funktioniert sogar richtig gut und in hoher Auflösung – nämlich 1080p HD. Ein besonderer Clou ist es, dass man während des Filmens weiter Fotos machen kann. Anfangs war ich skeptisch, ob dadurch das Video vielleicht ruckelt, aber dergleichen konnte ich nicht feststellen.

 

Download Kamerafahrt (Original, ca. 30MB)

Während einer Videoaufnahme gemacht.

Selbst bei hohen Geschwindigkeiten macht die Kamera gute Aufnahmen.

 

Ein nettes Tool zum Schneiden und Bearbeiten von Videos hat das HTC auch an Board. Es bringt einfach Animationen und Werkzeuge mit. Profi-Filme werden sich damit nicht erstellen lassen, aber ich finde, dass sich das Ergebnis schon sehen lassen kann.

Das gilt insgesamt für die gesamte Kamera-Funktionalität vom HTC One X. Die Bildqualität der Hauptkamera und die Geschwindigkeit sind für ein Handy wirklich gut! Die App hat viele Optionen und lässt sich leicht bedienen.

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